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Harmonisches Feld von G-Moll

Das harmonische Feld von G-Moll (natürliches Moll) hat die Töne G, A, B, C, D, Es und F und die Akkorde Gm, A°, B♭, Cm, Dm, E♭ und F. In der Praxis stammen V und vii° aus der harmonischen Molltonleiter, mit dem Leitton Fis: D (D7) und F♯°. Vorzeichen: 2 Be (B, Es). Durparallele: B-Dur.

  1. G
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. Es
  7. F

Natürliches Moll

Die Tonleiter der Vorzeichnung. Gut für Melodien, aber das V ist Moll (Dm) und zieht kaum zur Tonika.

Stufe Dreiklang Septakkord Funktion
i Gm Gm7 Tonika
ii° A° Am7(♭5) Subdominante
III B♭ B♭7M Tonika
iv Cm Cm7 Subdominante
v Dm Dm7 Dominante
VI E♭ E♭7M Subdominante
VII F F7 Dominante

Jeder Akkord der Tabelle öffnet seine Seite für Gitarre, mit Griffbild und Klang.

Harmonisches Moll (das V7 und das vii°)

Der 7. Ton steigt einen Halbton (Fis): Das V wird zu Dur (D, oder D7 mit Septime) und das VII wird vermindert (F♯°). Das sind die Akkorde, mit denen Musik in Moll zur Tonika zurückkehrt.

Stufe Dreiklang Septakkord Funktion
i Gm Gm(7M) Tonika
ii° A° Am7(♭5) Subdominante
III+ B♭+ B♭7M(♯5) Tonika
iv Cm Cm7 Subdominante
V D D7 Dominante
VI E♭ E♭7M Subdominante
vii° F♯° F♯°7 Dominante

Melodisches Moll

Der 6. und der 7. Ton steigen einen Halbton: Das II wird zu Moll (Am) und das IV zu Dur (C). Üblich im Jazz und in aufsteigenden Melodien.

Stufe Dreiklang Septakkord Funktion
i Gm Gm(7M) Tonika
ii Am Am7 Subdominante
III+ B♭+ B♭7M(♯5) Tonika
IV C C7 Subdominante
V D D7 Dominante
vi° E° Em7(♭5) Subdominante
vii° F♯° F♯m7(♭5) Dominante

Die Akkorde von G-Moll auf dem Klavier

Die Funktion jedes Akkords

Die Tonika (Gm und B♭) gibt Ruhe; die Subdominante (A°, Cm und E♭) entfernt sich von der Tonika; die Dominante (D und F♯°) erzeugt Spannung und verlangt die Rückkehr zu Gm.

Häufige Akkordfolgen in G-Moll

Höre dir jede an und öffne sie im Backing Track, um mitzuspielen.

Parallel- und gleichnamige Tonart

Durparallele: B-Dur. Beide Tonleitern haben dieselben Töne und dieselben Vorzeichen (2 Be (B, Es)).

Gleichnamige Tonart: G-Dur, mit derselben Tonika und dem anderen Modus. Mitten im Song von einer zur anderen zu wechseln verändert die Stimmung, ohne das Zentrum zu ändern.

Nachbarn im Quintenzirkel: C-Moll (eine Quinte tiefer) und D-Moll (eine Quinte höher). Eine Modulation dorthin klingt natürlich.

Quintenzirkel

G-Moll ist hervorgehoben. Im Uhrzeigersinn steigt jeder Schritt um eine Quinte und fügt ein Kreuz hinzu; gegen den Uhrzeigersinn ein Be. Innen liegen die Mollparallelen. Tippe auf eine Tonart, um ihr harmonisches Feld zu sehen.

Tonleitern und Werkzeuge für G-Moll

Harmonisches Feld anderer Tonarten

Durtonarten

Molltonarten

Häufige Fragen

Welche Akkorde hat das harmonische Feld von G-Moll?

Es sind Gm, A°, B♭, Cm, Dm, E♭ und F. Mit Septime: Gm7, Am7(♭5), B♭7M, Cm7, Dm7, E♭7M und F7.

Was ist die Parallele von G-Moll?

B-Dur. Beide Tonleitern haben dieselben Töne und dieselben Vorzeichen: 2 Be (B, Es).

Welche Vorzeichen hat G-Moll?

G-Moll hat 2 Be (B, Es) in der Vorzeichnung.

Warum ist das V im harmonischen Feld von G-Moll Dur?

In der natürlichen Molltonleiter ist das V Moll (Dm) und zieht kaum zur Tonika. Erhöht man den 7. Ton um einen Halbton (Fis, den Leitton), entsteht die harmonische Molltonleiter, und das V wird zu D (D7), das sich kraftvoll nach Gm auflöst.

Welche Akkordfolgen funktionieren in G-Moll?

Die gängigsten: i–VII–VI–V: Gm F E♭ D; i–iv–V7: Gm Cm D7; iiø7–V7–i7: Am7(♭5) D7 Gm7; i–VI–III–VII: Gm E♭ B♭ F.